Wie man auf den Kilimanjaro steigt – mit und ohne Krücken

30 Prozent mit den Füßen

70 Prozent mit dem Kopf

Der Dokumentarfilm

Premiere 2022

Vom Rollstuhl zurück auf den Gipfel des Kilimanjaro.

Das ist die Geschichte von Thomas Lämmle:

Als Thomas zwei 8000-er hintereinander bestieg

Woher nimmt Thomas diese unerschöpfliche Motivation?

Die Guides am Kilimanjaro sagen immer: Den Berg besteigt man zu 30 Prozent mit den Füßen und zu 70 Prozent mit dem Kopf. Möglicherweise ist das mit den Selbstheilungskräften ähnlich. Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg, sagt das Sprichwort. Und wer nichts will, der kann auch nichts mehr erreichen.

Thomas Lämmle setzte sich das Ziel, wieder laufen zu können. Und er hat alle seine Kraft und Energie dafür eingesetzt, dieses Ziel zu erreichen. Aber woher nimmt Thomas eigentlich diese Motivation? Das habe ich ihn auf dem Weg nach oben gefragt.

Thomas war aber nicht allein. Das ist auch die Geschichte von sechs Neubesteigern.

Wir alle waren dabei:

Tag 8: Geschafft. Alle haben den Uhuru Peak erreicht.
Das ist die Truppe, die am 1. September 2021 den 5895 Meter hohen Uhuru Peak des Kilimanjaro erreicht hat. Sieben Schwaben und die sagenhaften Guides von Extrek Africa: Dennis, Jackson, Richard und Mr. More.

Acht Tage Aufstieg können langweilig sein. Und ermüdend. In beiden Fällen hilft es, wenn man eine tolle Truppe um sich hat, die einen aufbaut, wenn es einem nicht gut geht, und die einem unter die Arme greift, wenn die Beine wacklig werden.

Unsere Truppe – Thomas einmal außen vor gelassen – bestand aus fünf Schwaben und eine Schwäbin und wir alle sind zwar nicht das erste Mal auf einen Berg gestiegen, aber das erste Mal auf einen so hohen. Die Muskeln konnten wir vorbereiten, indem wir oft und lang gewandert sind im Vorfeld. Aber wie man auf dünne Höhenluft reagiert, das lässt sich kaum trainieren.

Wie man sich richtig an die Höhe anpasst, worauf man achten muss und was man vermeiden sollte. All das wird im Dokumentarfilm erklärt. Und auch: Wie es uns dabei ergangen ist und warum wir zwar alle auf denselben Berg gestiegen sind, aber jeder einen eigenen Gipfel erreichen musste.

Die Lemosho-Route

Acht Tage Abenteuer in einer atemberaubenden Landschaft

Viele Routen führen auf den Gipfel des Kilimanjaro. Die einfachste ist wohl die Lemosho-Route. Sie wird für gewöhnlich in sieben Tagen begangen. Die Guides von Extrek Africa bieten sie in der Regel aber in acht Tagen an. Der eine zusätzliche Tag hilft dabei, sich besser zu akklimatisieren. Der Kilimanjaro ist übrigens kein einzelner Berg, sondern ein Bergmassiv, das aus drei Gipfeln besteht: Shira, Kibo und Mawenzi. Der Uhuru Peak befindet sich auf dem Kibo und ist mit 5895 Metern der höchste Gipfel.

In den acht Tagen verändert sich die Landschaft beinahe täglich. Von der Savanne aus über dichten Dschungel in die dürre Vegetation von Steppen bis hin zur staubigen alpinen Hochwüste. Und zwischendrin: Grüne Oasen, die sich entlang von Gebirgsbächen ziehen mit Gewächsen, die es nur am Kilimanjaro gibt. Diese Bildergalerie zeigt die imposante Landschaft des geschützten Naturparks. Und die atemberaubende Natur des Parks ist auch eine der Hauptfiguren im anderthalbstündigen Dokumentarfilm.

Verfolgen Sie die Lemosho-Route einmal von oben über Google Maps

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Neuigkeiten

Wir halten Euch auf dem Laufenden:

    Extrek Africa

    Bergsteigen und etwas Gutes dabei tun

    Extrek Africa ist eine Non-Profit-Organisation, von Thomas ins Leben gerufen und beheimatet in Tansania. Extrek Africa bietet Touren auf den Kilimandscharo und den benachbarten Mount Meru an und beschäftigt Guides, Trägerinnen und Träger und Köche. Das Geld, das Extrek Africa erwirtschaftet, bleibt vollständig in Tansania bei den Menschen, die dort arbeiten. Wer also den Kilimanjaro besteigen möchte, der kann ja mit Extrek Africa gehen. Dann tut man auch noch etwas Gutes dabei.

    Um Extrek Africa finanziell zu unterstützten – um Ausrüstung zu kaufen oder um die Farm zu erweitern –, wurde im Winter 2020 ein gemeinnütziger Verein ins Leben gerufen: „Friends of Extrek Africa e.V.“ mit Sitz in Waldburg. Diesem Verein steht Thomas vor.

    Weitere Informationen über Extrek Africa und den Verein Friends of Extrek Africa finden Sie im Internet unter: http://www.extrek-africa.com

    Und das hier ist die Extrek Farm, in die das gesammelte Spendengeld des Vereins fließt: